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Teuerste Aktie aller Zeiten
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Teuerste Aktie aller Zeiten
Die Aktien der amerikanischen Holdingfirma Berkshire Hathaway des legendären amerikanischen Investors Warren Buffett haben am Montag an der New Yorker Börse mit 100 000 Dollar (79 000 Euro) geschlossen. Es war das erste Mal in der Wall-Street- Geschichte, dass eine Aktie diesen astronomischen Kurs erreicht hat.
Den Kurs von 100 000 Dollar hat Berkshire Hathaway erreicht, weil Buffett nach der Übernahme der kleinen Textilfirma Berkshire Hathaway im Jahr 1962 nie einen Aktiensplit vorgenommen hat. Bei der Übernahme kosteten die Berkshire-Aktien seinerzeit sieben Dollar. Deshalb schlug sich der stetige und meist überdurchschnittliche Kursanstieg der Berkshire-Aktie voll in dem Kurs nieder. Die Berkshire-Aktien sind damit momentan insgesamt rund 154 Milliarden Dollar wert.
Für Kleinanleger schuf Berkshire 1996 eine eigene Aktienklasse. Die Aktien der „Klasse B“ kosteten am Montag 3 333 Dollar oder ein dreißigstel des 100 000 Dollar-Kurses der Aktien der „Klasse A“.
Buffett hat Berkshire Hathaway mit Sitz in Omaha (US-Staat Nebraska) zu einer der erfolgreichsten Investmentfirmen aller Zeit ausgebaut. Der 76-Jährige aus Omaha (Nebraska) ist dank des Höhenflugs der Berkshire-Aktien auf der Rangliste des US- Wirtschaftsmagazins „Forbes“ mit einem Vermögen von 46 Milliarden Dollar zweitreichster Mann der Welt nach dem Microsoft-Gründer Bill Gates (53 Mrd Dollar).
Als Anleger hatte der von seinen Bewunderern gern als „Orakel von Omaha“ bezeichnete Buffett immer getreu seinem Motto gehandelt, dass er nur Unternehmen kauft oder sich daran beteiligt, deren Geschäfte er tatsächlich versteht, die beim Kauf günstige Kurse oder Preise haben und die über gute langfristige Geschäftsaussichten verfügen.
Dutzende anderer Berkshire-Unternehmen, die von Möbel- und Baumaterialherstellern über Lebensmittel-Großhändler und Baufirmen bis hin zu Industriegesellschaften reichen, verdienten ebenfalls ausgezeichnet. Die Berkshire-Hauptsparten sind Versicherungen wie die rasant expandierende US-Autoversicherung Geico und die riesigen Rückversicherer Berkshire Hathaway Re und General Re sowie der Energiesektor mit Pipelinefirmen und Stromversorgern.
Der Wert der Berkshire-Aktienpakete und Wertpapieranlagen stieg innerhalb von sechs Monaten um mehr als fünf Milliarden auf 52 Milliarden Dollar. Berkshires ist unter anderem Großaktionär bei American Express, Coca-Cola, Anheuser-Busch und anderen US- Großkonzernen.
(HB)
Den Kurs von 100 000 Dollar hat Berkshire Hathaway erreicht, weil Buffett nach der Übernahme der kleinen Textilfirma Berkshire Hathaway im Jahr 1962 nie einen Aktiensplit vorgenommen hat. Bei der Übernahme kosteten die Berkshire-Aktien seinerzeit sieben Dollar. Deshalb schlug sich der stetige und meist überdurchschnittliche Kursanstieg der Berkshire-Aktie voll in dem Kurs nieder. Die Berkshire-Aktien sind damit momentan insgesamt rund 154 Milliarden Dollar wert.
Für Kleinanleger schuf Berkshire 1996 eine eigene Aktienklasse. Die Aktien der „Klasse B“ kosteten am Montag 3 333 Dollar oder ein dreißigstel des 100 000 Dollar-Kurses der Aktien der „Klasse A“.
Buffett hat Berkshire Hathaway mit Sitz in Omaha (US-Staat Nebraska) zu einer der erfolgreichsten Investmentfirmen aller Zeit ausgebaut. Der 76-Jährige aus Omaha (Nebraska) ist dank des Höhenflugs der Berkshire-Aktien auf der Rangliste des US- Wirtschaftsmagazins „Forbes“ mit einem Vermögen von 46 Milliarden Dollar zweitreichster Mann der Welt nach dem Microsoft-Gründer Bill Gates (53 Mrd Dollar).
Als Anleger hatte der von seinen Bewunderern gern als „Orakel von Omaha“ bezeichnete Buffett immer getreu seinem Motto gehandelt, dass er nur Unternehmen kauft oder sich daran beteiligt, deren Geschäfte er tatsächlich versteht, die beim Kauf günstige Kurse oder Preise haben und die über gute langfristige Geschäftsaussichten verfügen.
Dutzende anderer Berkshire-Unternehmen, die von Möbel- und Baumaterialherstellern über Lebensmittel-Großhändler und Baufirmen bis hin zu Industriegesellschaften reichen, verdienten ebenfalls ausgezeichnet. Die Berkshire-Hauptsparten sind Versicherungen wie die rasant expandierende US-Autoversicherung Geico und die riesigen Rückversicherer Berkshire Hathaway Re und General Re sowie der Energiesektor mit Pipelinefirmen und Stromversorgern.
Der Wert der Berkshire-Aktienpakete und Wertpapieranlagen stieg innerhalb von sechs Monaten um mehr als fünf Milliarden auf 52 Milliarden Dollar. Berkshires ist unter anderem Großaktionär bei American Express, Coca-Cola, Anheuser-Busch und anderen US- Großkonzernen.
(HB)
Warren Buffets 1-Million-Dollar-Wette
Ob Umwelt-, Sozial-, Gesundheits-, Außen- und vor allem Steuerpolitik – in Amerika entscheiden längst nicht mehr die Kongressabgeordneten und die Regierung über neue Wege, sondern die Unternehmen und die finanzielle Oberschicht, die sich ihren Einfluss erkauft haben. Nur einer spielt das Spiel nicht mit. Ausgerechnet der zweitreichste Mann der Welt hat alles andere als seinen eigenen Vorteil im Kopf.
Warren Buffett mischt sich wieder einmal in den Wahlkampf ein. Der Multimilliardär aus Omaha, Nebraska tut das immer wieder – und das ist gut so. Denn Buffett ist einer der wenigen einflussreichen Männer in den USA, die nicht in erster Linie ihren eigenen Wohlstand mehren wollen, sondern nach sozialer Gleichberechtigung streben. In den USA, wo die Schere zwischen Arm und Reich unter der Bush-Regierung weiter aufgegangen ist, ist das bitter notwendig.
Buffett trat nun bei einem Fundraiser für Hillary Rodham Clinton auf. Die demokratische Senatorin und Präsidentschaftskandidatin hatte ihre großzügigsten Wahlkampfspender in ein Hotel in Manhattan geladen – wo sie sich die Leviten lesen lassen mussten. Während die meisten an ihre Spenden nämlich die Hoffnung geknüpft haben dürften, auch in Zukunft (unter einer möglichen zweiten Clinton-Regierung) zuvorkommend behandelt zu werden, trat ihnen Buffett entgegen: Er will, dass die Steuergesetze verschärft werden und dass Unternehmen, Reiche und Superreiche künftig mehr zahlen.
Er selbst – als Chef der Investmentgruppe Berkshire Hathaway – habe im vergangenen Jahr 46 Mio. Dollar verdient und eine Steuerrate von 17,7 Prozent gehabt. Die Mitarbeiter in seinem Unternehmen kämen hingegen auf Steuersätze von durchschnittlich 32,9 Prozent und bis zu 39,7 Prozent.
Name: BERKSHIRE HATHAWAY
WKN / ISIN: 854075 / US0846701086
Börsenplatz: Frankfurt
Aktueller Kurs: 79.062,00 EUR (27.06.07)
Die Zahlen seien repräsentativ, so Buffett, der das gleich mit einem hohen persönlichen Einsatz unterstrich. Er zahle jedem der Anwesenden 1 Million Dollar, der ihm unter den wohlhabendsten Amerikanern einen einzigen zeigen könnte, der einen höheren Steuersatz abführe als seine Sekretärin.
Das dürfte doch den ein oder anderen dazu bringen, im eigenen Betrieb oder den entsprechenden Statistiken zu blättern und zu rechnen. Das heißt wiederum noch lange nicht, dass eine Mehrheit der Wohlhabenden angesichts der sozialen Ungerechtigkeit höhere Steuern zu zahlen bereits sein wird – doch für Aufmerksamkeit ist gesorgt, und im Wahlkampf ist das wichtig.
Übrigens stellt sich Buffett (noch) nicht offen hinter Clinton oder irgendeinen anderen Kandidaten. Das wiederum könnte damit zusammenhängen, dass noch nicht alle möglichen Kandidaten bekannt sind. Seit Wochen wird spekuliert, dass New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg zum Rennen um das Weiße Haus antreten könnte. Der hat (fast) soviel Geld wie Warren Buffett und dasselbe soziale Gewissen. Hier wäre eine Zusammenarbeit fruchtbar.
Quelle: n-tv
Ob Umwelt-, Sozial-, Gesundheits-, Außen- und vor allem Steuerpolitik – in Amerika entscheiden längst nicht mehr die Kongressabgeordneten und die Regierung über neue Wege, sondern die Unternehmen und die finanzielle Oberschicht, die sich ihren Einfluss erkauft haben. Nur einer spielt das Spiel nicht mit. Ausgerechnet der zweitreichste Mann der Welt hat alles andere als seinen eigenen Vorteil im Kopf.
Warren Buffett mischt sich wieder einmal in den Wahlkampf ein. Der Multimilliardär aus Omaha, Nebraska tut das immer wieder – und das ist gut so. Denn Buffett ist einer der wenigen einflussreichen Männer in den USA, die nicht in erster Linie ihren eigenen Wohlstand mehren wollen, sondern nach sozialer Gleichberechtigung streben. In den USA, wo die Schere zwischen Arm und Reich unter der Bush-Regierung weiter aufgegangen ist, ist das bitter notwendig.
Buffett trat nun bei einem Fundraiser für Hillary Rodham Clinton auf. Die demokratische Senatorin und Präsidentschaftskandidatin hatte ihre großzügigsten Wahlkampfspender in ein Hotel in Manhattan geladen – wo sie sich die Leviten lesen lassen mussten. Während die meisten an ihre Spenden nämlich die Hoffnung geknüpft haben dürften, auch in Zukunft (unter einer möglichen zweiten Clinton-Regierung) zuvorkommend behandelt zu werden, trat ihnen Buffett entgegen: Er will, dass die Steuergesetze verschärft werden und dass Unternehmen, Reiche und Superreiche künftig mehr zahlen.
Er selbst – als Chef der Investmentgruppe Berkshire Hathaway – habe im vergangenen Jahr 46 Mio. Dollar verdient und eine Steuerrate von 17,7 Prozent gehabt. Die Mitarbeiter in seinem Unternehmen kämen hingegen auf Steuersätze von durchschnittlich 32,9 Prozent und bis zu 39,7 Prozent.
Name: BERKSHIRE HATHAWAY
WKN / ISIN: 854075 / US0846701086
Börsenplatz: Frankfurt
Aktueller Kurs: 79.062,00 EUR (27.06.07)
Die Zahlen seien repräsentativ, so Buffett, der das gleich mit einem hohen persönlichen Einsatz unterstrich. Er zahle jedem der Anwesenden 1 Million Dollar, der ihm unter den wohlhabendsten Amerikanern einen einzigen zeigen könnte, der einen höheren Steuersatz abführe als seine Sekretärin.
Das dürfte doch den ein oder anderen dazu bringen, im eigenen Betrieb oder den entsprechenden Statistiken zu blättern und zu rechnen. Das heißt wiederum noch lange nicht, dass eine Mehrheit der Wohlhabenden angesichts der sozialen Ungerechtigkeit höhere Steuern zu zahlen bereits sein wird – doch für Aufmerksamkeit ist gesorgt, und im Wahlkampf ist das wichtig.
Übrigens stellt sich Buffett (noch) nicht offen hinter Clinton oder irgendeinen anderen Kandidaten. Das wiederum könnte damit zusammenhängen, dass noch nicht alle möglichen Kandidaten bekannt sind. Seit Wochen wird spekuliert, dass New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg zum Rennen um das Weiße Haus antreten könnte. Der hat (fast) soviel Geld wie Warren Buffett und dasselbe soziale Gewissen. Hier wäre eine Zusammenarbeit fruchtbar.
Quelle: n-tv
Zitat
Warren Buffett-Aktien fallen unter 100.000 Dollar
Erstmals seit zwei Jahren wurden die Aktien der Investmentgesellschaft des US-Milliardärs Warren Buffett, Berkshire Hathaway, unter 100.000 US-Dollar gedrückt. Mit einem Abschlag von drei Prozent pendelten die teuersten Anteilsscheine der Welt gestern Donnerstag, 13. November2008, um diese Rekordmarke.
Berkshire Hathaway hat im dritten Quartal einen Gewinneinbruch von 77 Prozent erlitten. Das Unternehmen des reichsten Menschen der Welt erwirtschaftete im dritten Quartal einen Nettogewinn von 1,06 Milliarden Dollar. Das Ergebnis beinhaltet einen Verlust aus Investments und Derivaten von 1,01 Milliarden Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wies das Konglomerat noch einen Gewinn von 4,55 Milliarden Dollar aus. ([size=7]dnu)[/size]
Quelle: FONDS professionell
Warren Buffett: Berkshire Hathaway-Aktie verliert 32 Prozent
Die Finanzkrise macht auch vor der Investment-Legende Warren Buffett (78) nicht halt. Im letzten Jahr ist der Aktienkurs von Buffets Firma Berkshire Hathaway um 32 Prozent eingebrochen, wie der Finanznachrichtendienst Bloomberg berichtet %u2013 und damit so stark wie seit dem Jahr 1976 nicht mehr. In der Konsequenz kostete eine Berkshire-Aktie %u2013 nach wie vor das teuerste Papier der Welt %u2013 per Ende 2008 %u201Anur%u2019 noch 96 600 Dollar, während es Ende 2007 noch 141 600 Dollar gewesen waren. Immerhin: Im Vergleich zu den Börsenbarometern S&P 500 und Dow Jones steht Buffett nicht so schlecht da. Denn diese gaben im letzten Jahr immerhin ebenfalls 38 Prozent, respektive 34 Prozent ab.
Riskante Index-Wetten
Das Gros der Verluste fiel im dritten Quartal an, wie Bloomberg berichtet, wobei die offiziellen Bilanzzahlen allerdings erst in ein paar Wochen veröffentlicht werden. Neben einem schwächelnden Versicherungsgeschäft, der Flaute im Bausektor und fallenden Kursen %u2013 darunter zweistellige rote Vorzeichen bei der Top-Anlage Coca-Cola, Wells Fargo und ConocoPhilips %u2013 lag dies unter anderem auch an vier langfristigen, riskanten Index-Wetten, die Buffett am laufen hat und welche die Volatilität der Aktie erhöhen. Eine Wette konzentriert sich dabei auf den Standard & Poor's Index: hier hat Buffett bei Investoren insgesamt 4,85 Milliarden US-Dollar eingesammelt, um sie gegen einen dramatischen Index-Verfall abzusichern. Geht die Rechnung auf und die Märkte steigen, wird sich das Geschäft für Buffett rentieren. Auf der anderen Seite könnte er sich ab 2019 allerdings auch in der Situation sehen, dass er den Geldgebern im Falle eines konträren Szenarios dann bis zu 36 Milliarden Dollar zurückzahlen muss, wie das Handelblatt schreibt.
Nervosität der Anleger steigt
Derartige Wetten scheinen die Berkshire-Anleger zunehmend nervöser zu stimmen, wie ein Blick auf die Credit Default Swaps %u2013 die das Vertrauen der Anleger widerspiegeln %u2013 zeigt. So hat sich der Preis für Absicherungen von Berkshire-Geschäften im vergangenen Quartal verdreifacht, wobei die Regel heißt: je höher der Preis, desto niedriger die Zuversicht. Parallel dazu ist auch die Zahl der Leerverkäufe von Berkshire-Aktien %u2013 mittels derer Anleger auf fallende Kurse wetten %u2013 so hoch wie seit sechs Jahren nicht mehr, wie Bloomberg berichtet.
Berufsoptimist Buffett
Buffett selber gibt sich indes trotz der signifikanten Kurseinbrüche naturgemäß dennoch optimistisch: Vergleichbare wären ihm bereits drei Mal zuvor passiert, wie er im November bei "Fox Business Network" sagte und würden langfristig "keinen Unterschied" machen. So sei der Kurs des Berkshire-Papiers seit 1965 trotz temporärer Rückschläge durchschnittlich um 20 Prozent pro Jahr gestiegen und eine damals getätigte Anlage in Höhe von 1000 Dollar heute immerhin auch noch sieben Millionen Dollar wert. Einen Pluspunkt brachte Buffett zuletzt eine Wetten auf die diesjährige Hurrikan-Saison in Florida ein, mit der er 224 Millionen Dollar verdiente, nachdem etwaige Sturmschäden ausblieben. (ir)
Quelle: FONDS professionell
Die Finanzkrise macht auch vor der Investment-Legende Warren Buffett (78) nicht halt. Im letzten Jahr ist der Aktienkurs von Buffets Firma Berkshire Hathaway um 32 Prozent eingebrochen, wie der Finanznachrichtendienst Bloomberg berichtet %u2013 und damit so stark wie seit dem Jahr 1976 nicht mehr. In der Konsequenz kostete eine Berkshire-Aktie %u2013 nach wie vor das teuerste Papier der Welt %u2013 per Ende 2008 %u201Anur%u2019 noch 96 600 Dollar, während es Ende 2007 noch 141 600 Dollar gewesen waren. Immerhin: Im Vergleich zu den Börsenbarometern S&P 500 und Dow Jones steht Buffett nicht so schlecht da. Denn diese gaben im letzten Jahr immerhin ebenfalls 38 Prozent, respektive 34 Prozent ab.
Riskante Index-Wetten
Das Gros der Verluste fiel im dritten Quartal an, wie Bloomberg berichtet, wobei die offiziellen Bilanzzahlen allerdings erst in ein paar Wochen veröffentlicht werden. Neben einem schwächelnden Versicherungsgeschäft, der Flaute im Bausektor und fallenden Kursen %u2013 darunter zweistellige rote Vorzeichen bei der Top-Anlage Coca-Cola, Wells Fargo und ConocoPhilips %u2013 lag dies unter anderem auch an vier langfristigen, riskanten Index-Wetten, die Buffett am laufen hat und welche die Volatilität der Aktie erhöhen. Eine Wette konzentriert sich dabei auf den Standard & Poor's Index: hier hat Buffett bei Investoren insgesamt 4,85 Milliarden US-Dollar eingesammelt, um sie gegen einen dramatischen Index-Verfall abzusichern. Geht die Rechnung auf und die Märkte steigen, wird sich das Geschäft für Buffett rentieren. Auf der anderen Seite könnte er sich ab 2019 allerdings auch in der Situation sehen, dass er den Geldgebern im Falle eines konträren Szenarios dann bis zu 36 Milliarden Dollar zurückzahlen muss, wie das Handelblatt schreibt.
Nervosität der Anleger steigt
Derartige Wetten scheinen die Berkshire-Anleger zunehmend nervöser zu stimmen, wie ein Blick auf die Credit Default Swaps %u2013 die das Vertrauen der Anleger widerspiegeln %u2013 zeigt. So hat sich der Preis für Absicherungen von Berkshire-Geschäften im vergangenen Quartal verdreifacht, wobei die Regel heißt: je höher der Preis, desto niedriger die Zuversicht. Parallel dazu ist auch die Zahl der Leerverkäufe von Berkshire-Aktien %u2013 mittels derer Anleger auf fallende Kurse wetten %u2013 so hoch wie seit sechs Jahren nicht mehr, wie Bloomberg berichtet.
Berufsoptimist Buffett
Buffett selber gibt sich indes trotz der signifikanten Kurseinbrüche naturgemäß dennoch optimistisch: Vergleichbare wären ihm bereits drei Mal zuvor passiert, wie er im November bei "Fox Business Network" sagte und würden langfristig "keinen Unterschied" machen. So sei der Kurs des Berkshire-Papiers seit 1965 trotz temporärer Rückschläge durchschnittlich um 20 Prozent pro Jahr gestiegen und eine damals getätigte Anlage in Höhe von 1000 Dollar heute immerhin auch noch sieben Millionen Dollar wert. Einen Pluspunkt brachte Buffett zuletzt eine Wetten auf die diesjährige Hurrikan-Saison in Florida ein, mit der er 224 Millionen Dollar verdiente, nachdem etwaige Sturmschäden ausblieben. (ir)
Quelle: FONDS professionell








